Zähler und ihre Schränke

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Weiße Ränder

Die Handwerker auf der Baustelle bei uns braucht man diese Woche wirklich nicht zu zählen. Kaum ist man eine Woche nicht anwesend,  gestaltet sich die Frage nach Zugang zum Gebäude als Schlüsselkompetenz.

Angekündigt waren: Treppenbauer, Estrich, Verputzer, Elektriker und Trockenbau. Bislang sind nur die Verputzer erfolgreich, wie die Nachrichten aus Deutschland vermelden.

Die Treppenbauer können nicht, da die Rohre der Fussbodenheizung im Keller noch offen liegen und beschädigt werden könnten. Die Estricher verzögern sich, da noch auf einer anderen Baustelle beschäftigt. Der Trockenbauer entschuldigt sich und der Elektriker ja…

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Putz-Maschine

Ich fasse es einmal so zusammen, es gibt zwei verschiedene Arten von Zählerschränken. Je nach Schrank werden unterschiedliche Zähler benötigt. Es existiert die klassische Variante 3-Punkt, oder die neue Variante eHZ (elektronischer Haushaltszähler). Nach TAB2007 kann hier der Netzbetreiber Auflagen machen. So auch bei der SüWAG dem für uns zuständigen Netzbetreiber.

Zur   Umsetzung     dieser  gesetzlichen   Anforderungen   setzt  die Süwag Netz als Messstellenbetreiber ab 01.01.2010 in Neubauten und in Bestandsgebäuden mit größeren Renovierungen elektronische Zähler mit Steck-Montagetechnik (eHZ) ein.

Lange Rede, wenig Sinn – unser Zähler wurden vor 3 Wochen falsch geliefert. So lagen die 3-Punkt Zähler bei uns auf der Baustelle und oxidierten vor sich hin – anstelle der eHZ Zähler. Heute war der Elektriker da und hat diesen Fehler festgestellt. Schlimm wird es an dem Punkt, als ich am Abend vom Tagesbericht die falsche Annahme gezogen habe, dass er garnicht da war. Daraufhin erfahre, dass er da war – aber die Zähler nicht verbauen konnte.

Doof ist, dass man die Zähler innerhalb von 20 Minuten gegen die Richtigen hätte tauschen können, wenn der Bauherr nicht gerade in den USA rumturnen würde.

Drum lerne lieber Bauherr: Dein Projekt ist ein Fulltime Job – und Du bist Koordinator und Schuldiger in Personalunion.

6 comments

  1. dietmarbrinschwitz says:

    Und du glaubtest, dass der Blog bzw. die Baustelle während deiner “Abwesenheit” ruht! ;-)

  2. Dewar says:

    Bauherrn die trotz mit Sicherheit vorhandener Bauzeitenpläne die
    Arbeitsabläufe optimieren möchten!?
    “und Du bist Koordinator”
    …au,au,au

  3. Optimieren? Vielleicht eher zurück in den Plan bringen …

  4. Schon interessant, wieviele Kommentare hier gerade reinkommen, die ohne Klartextnamen (Echt-Namen) und mit ungültiger E-Mail verfasst werden.

    Wir haben gerne auch kritische Kommentare! Aber bitte den echten Namen angeben, ansonsten darf es leider in Deutschland nicht veröffentlicht werden.

    Die Schreiber dieser Kommentare waren aus der Gegend von Würzburg bis Schweinfurt.

  5. Nils says:

    Wer sagt das ein anonymer Kommentar in Deutschland nicht abgegeben werden darf? Oder ein Kommentar mit einem Pseudonym? Da kenne ich viele Blogs in denen das möglich ist, und es stellt auch kein Problem dar. Lediglich rechtswidrige Posts müssen verhindert werden. Alles was legal ist darf da veröffentlicht werden.
    Und vllt. wollten die Kommentatoren ihre Daten ja auch einfach nur nicht jedem anvertrauen. Einem Blogbetreiber an sich vllt. schon, wenn sie ihm vertrauen, aber verwendeten externen Kommentarsystemen nicht.

  6. Dann sollte aber zumindest für den Blogbetreiber die Möglichkeit bestehen die Identität des Schreibers herausfinden zu können. Ohne, wie im Falle hier vollständig in der Anonymität zu verschwinden. Es existiert eine Impressumspflicht, dass diese für Kommentare nicht gelten soll ist mir neu.

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