Tag London

London – Morning

Das Frühstück hat uns einfach umgehauen. frisch gepresster O-Saft so viel wie man will und eine breite Auswahl für den richtigen Start in den Tag.



Das Ausflugsprogramm soll heute im Harrods starten.

London – 30. Geburtstag von Alex

Fliegen von Karlsruhe-Baden bedeuted kurze Wege. Sehr praktisch wenn man von Parkplatz bis zum Gate nur 5-10 Minuten unterwegs ist – in Frankfurt benötigt man so lange um aus dem Parkhaus rauszukommen. Dafür kann man allerdings beim Fliegen nur auf die alte Ryanair zurückgreifen, bei der man exakt das bekommt was man zahlt, die Duldung an Bord zu atmen und zur Heizung beizutragen.



Angekommen in Standsted bedeuted dies zunächst, dass wir zunächst das erledigen, was mach in einem nicht Euroland machen muss: Geld abheben. Pfund schwer zieht es den Mann ersteinmal eine Rauchen. Die Damen gehen in den ersten Laden für Handtaschen und Schuhe.



Wir wollen aber nicht in Standsted bleiben, sondern nach London. Das praktische, die Farben des Tickets des Express passen nicht nur zum Pullover von Alex, sondern auch zum Nagellack.



Die eigentliche Ankunft in London ist in der Liverpool Station. Diese wurde vor einigen Wochen etwas bekannter, als T-Mobile hier einen Flashmob veranstaltet hat (einfach mal bei YouTube.com danach suchen).

Jerusalem

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Zum Abschluss unseres Urlaubs  haben wir 2 Tage Jersualem eingeplant. Die Stadt der Weltreligionen. Heute, nachdem wir unseren Stadtrundgang beendet haben -  unser kurzer Bericht zu dieser Stadt. Vorab: wir haben viel gesehen, und wollen mit Sicherheit nicht das wiederholen, was in Reiseführer, Bibel und anderen historischen Werken zu finden ist. Daher nun unsere persönlichen Eindrücke.

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Die Stadt ist sehr hügelig. Man könnte es wissen, aber vor Ort fühlt sich das doch anders an, besonders wenn man nur zu Fuss die Stadt erkundet. Selbst auf Bildern kommen die Hügel nicht so zum Vorschein. Aber dies liegt vielleicht daran, dass wir kreuz und quer durch die Stadt gelaufen sind.

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In Vorbereitung haben uns viele den Spruch erzählt: Morgens schauen wir uns Jerusalem an, und was machen wir Nachmittags?  Zumindest wir haben nach 2 Tagen noch nicht das Gefühl, dass wir alles gesehen haben. Bzw. alles verarbeitet haben. Neben den Punkten, die man einfach besuchen und gesehen haben muss, sind es vorallem die Menschen, die uns hier fasziniert haben.

London ist international – Jerusalem ist multikulturell. Verständlich, sieht man sich alle Pilgerer an, die diese Stadt besuchen.- Man trifft hier fast die ganze Welt. Der einzige Kulturkreis der nicht vertreten ist: Asien! Dennoch im Gegensatz zu London oder anderen Großstädten mit einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur sind die Personen deutlich weniger kosmopolitisiert.

cimg4213Im Kaffee Everest, welches von einem Araber im chrislichen Viertel betrieben ist, gab es eine Falafel. Als wir dort waren ist eine amerikanische Reisegruppe angekommen. Daneben noch einige Deutsche. Angesprochen wurden wir doch von einem jüdischen Russen, der nach einigen anderen Worten uns einen neuen Spruch beigebracht hat: “Ist der Hund platt wie ein Teller, war der Tracktor wieder schneller.

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Das Austria Hospiz, gelegen an der Viadolorosa, ist ein ganz besonderer Geheimtip. Im Schatten von hohen Bäumen, die man ansonsten nicht in der Altstadt hat, kann man hier einen Ort der Ruhe finden. Auch wenn wir bewusst danach gesucht hatten, sind wir zunächst 3 mal an diesem Hospiz vorbei gelaufen, bevor wir den Mut hatten an der einzigen Tür zu klingeln. Drinnern wurden wir nicht enttäuscht. Unter den Bäumen sitzend konnten nicht nur unsere Füsse kurz ausruhen sondern auch unsere Seele. Bestellt wird in unserer Heimatsprache. Bei uns Apfelstrudel mit Schlagobers und Filterkaffe.  Geht man auf das Dach des Gebäudes, so hat man die Möglichkeit über ganz Jerusalem zu schauen.

cimg4235VIC ist ein Keramiker im Armeniaviertel. Er vertritt Israel im Ausland auf Tourismusmessen und ähnlichen Veranstaltungen. Alle werke Werden auf einem kleinen Arbeitstisch erstellt und in einem Ofen in der Ecke des Ladens gebrannt.

Da wir uns keiner Reisegruppe anschliessen wollten, und in unserem eigenen Tempo die Stadt erkunden wollten, haben wir uns einen Audioguide geholt. Sehr empfehlenswert, wenn man nicht einem Regenschirm durch die Stadt folgen möchte, allerdings benötigt man etwas Wissen über die Begriffe der Bibel in englischer Sprache.

Abschliessend sind wir um die Erkenntniss reicher, dass Jerusalem mit ihrer jahrtausend alten Geschichte eine sehr “starke” Stadt ist, die ein Besuch wert ist. Obwohl wir beide uns mit der Bibel beschäftigt haben, kann man hier die Symbolhaftigkeit am eigenen Körper spüren und lernt: Auf kleinem Raum mit so vielen unterschiedlichen Elementen der Religion zusammenzuleben ist die Geschichte, die heute von der Stadt ausgeht.

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