Tag Hamburg

Zu Besuch bei CATS in Mannheim

CATS Zelt in Mannheim

CATS Zelt in Mannheim

Die Katzen sind wieder da. Wer im Moment nach Mannheim fährt, wird am Europaplatz das Zelt von CATS nicht übersehen können. Gestern Abend war es dann soweit, wir konnten endlich die Karten einlösen, die wir bereits im Oktober 2010 gekauft hatten. Es ging zum Besuch auf die Wertstoffdeponie – dem Ort der Handlung des Musicals…

Fast 20 Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal CATS – damals in Hamburg – gesehen habe. In der Erinnerung vergisst man vielleicht einiges – aber die Aufführung in Mannheim ist mit Sicherheit akrobatischer als ich es von der Hansestadt im Gedächtnis habe.

Sind wir schon bei Erinnerungen, dann sei an dieser Stelle gesagt, dass Grizabella mit der Stimme aus Ally McBeal (Masha Karell) der Orginalbesetzung (Angelika Milster) auf jeden Fall den Futtertrog reichen kann. Gefüllt vielleicht mit “Gourmet”, welches am Ausgang in Probiertüten für Katzenbesitzer durch den Sponsor ausgegeben wird. Achja, Sponsoring… muss die Karte wirklich 55€ Kosten wenn man so viele Sponsoren hat?  12 Sponsoren sollten doch ausreichen, um die Produktionskosten etwas abzufedern.

Die Aufführung

Die Aufführung

Rum Tum Tugger ist Sandra und mein persönlicher Favorit in der Katzenshow. Gespielt von Dominik Hees zeigt der Kater, dass man durchaus E-Gitarre auf einem Schwanz spielen kann. Eine Fähigkeit, die wir noch unserem Söckchen beibringen müssen. Wieso ist eigentlich am Anfang der Turnschlappen von der Decke gefallen? Ein stilistisches Mittel, welches wir nicht ganz verstanden haben.

Katzen lassen sich nicht einsperren, und so dient nicht nur die Bühne als Schauplatz, sondern auch der Zuschauerraum. Man könnte annehmen, dass man eingeladen wird für einige Zeit selbst zur Katze zu werden. Lediglich die Zwangspositiven (Neudeutsch: Medienpartner) werden artig weggesperrt im abgetrennten Bereich des Voliere. Sind sie vielleicht die Hunde? – Die brauchen ja auch eine eigene “Hundewiese” um ihr Geschäft zu verrichten. Ein Umstand, den es für uns Katzen der Berichterstattung (Blogger) nicht gibt.

Kommen wir zur Sitzplatzwahl: Wer sich noch eine der Restkarten ergattern will, sollte schauen, dass er an der Stirnseite zur Bühne sitzt – oder auf der linken Seite. Wir waren in Reihe 15 – Sitz 52ff – also auf der rechten Seite. Wer hier sitzt sollte wissen, dass dieser Teil trotz der runden Tanzfläche deutlich seltener angespielt wird. Vielleicht eine Tatsache, die man mit Trevor Nunn einmal besprechen sollte. Ist er doch in seinem Vorleben keine Zelte als Veranstaltungsorte gewöhnt. Den Vollmond haben zumindest wir nur im Programmheft sehen können.

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