Tag Die Welt

Diffusionsoffene Wände

Diffusionsfuge

Diffusionsfuge

Im Jahre 19-Hundert Frühkartoffel hat ein gewisser Max von Pettenkofer die Legende von der atmenden Wand in die Welt gesetzt. Um den Austausch mit der Aussenwelt zu garantieren, wird hierfür nach innen eine 12 mm starke diffusionsoffene Holzwerkstoffplatte und eine 12,5 mm starke Naturgipsplatte benötigt.

Intelligent & individuell eingearbeitete Risse/Fugen sorgen für den zusätzlichen Austausch mit der Fachwerkkonstruktion, einer 6 cm starken naturbelassene diffusionsoffenen Holzfaserputzträgerplatte, auf der Armierung und Putze angebracht werden.

Bei einem Haus wie das unsere werden für so in allen Wänden und Decken zusammen fast 25 Meter Atmungsfuge benötigt, die auf die unterschiedlichen Räume verteilt werden.

Reisen: Skurile grüne Entscheidung

2010-08-10 19.03.45

Grüne Entscheidung

Bleibt man mehr als einen Tag in einem Hotel, dann braucht man nicht jeden Tag neue Handtücher oder Bettwäsche. Fast jedes Hotel hat heute einen entsprechenden Hinweis im Zimmer, aufdem der Gast lesen kann, wieviel Wasser in der Welt gespart werden kann, wenn man die Hotelwäsche reduziert.

Auch in den USA, speziell im WestIn in Pittsburgh, macht man sich Gedanken um die Umwelt.
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Jerusalem

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Zum Abschluss unseres Urlaubs  haben wir 2 Tage Jersualem eingeplant. Die Stadt der Weltreligionen. Heute, nachdem wir unseren Stadtrundgang beendet haben -  unser kurzer Bericht zu dieser Stadt. Vorab: wir haben viel gesehen, und wollen mit Sicherheit nicht das wiederholen, was in Reiseführer, Bibel und anderen historischen Werken zu finden ist. Daher nun unsere persönlichen Eindrücke.

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Die Stadt ist sehr hügelig. Man könnte es wissen, aber vor Ort fühlt sich das doch anders an, besonders wenn man nur zu Fuss die Stadt erkundet. Selbst auf Bildern kommen die Hügel nicht so zum Vorschein. Aber dies liegt vielleicht daran, dass wir kreuz und quer durch die Stadt gelaufen sind.

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In Vorbereitung haben uns viele den Spruch erzählt: Morgens schauen wir uns Jerusalem an, und was machen wir Nachmittags?  Zumindest wir haben nach 2 Tagen noch nicht das Gefühl, dass wir alles gesehen haben. Bzw. alles verarbeitet haben. Neben den Punkten, die man einfach besuchen und gesehen haben muss, sind es vorallem die Menschen, die uns hier fasziniert haben.

London ist international – Jerusalem ist multikulturell. Verständlich, sieht man sich alle Pilgerer an, die diese Stadt besuchen.- Man trifft hier fast die ganze Welt. Der einzige Kulturkreis der nicht vertreten ist: Asien! Dennoch im Gegensatz zu London oder anderen Großstädten mit einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur sind die Personen deutlich weniger kosmopolitisiert.

cimg4213Im Kaffee Everest, welches von einem Araber im chrislichen Viertel betrieben ist, gab es eine Falafel. Als wir dort waren ist eine amerikanische Reisegruppe angekommen. Daneben noch einige Deutsche. Angesprochen wurden wir doch von einem jüdischen Russen, der nach einigen anderen Worten uns einen neuen Spruch beigebracht hat: “Ist der Hund platt wie ein Teller, war der Tracktor wieder schneller.

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Das Austria Hospiz, gelegen an der Viadolorosa, ist ein ganz besonderer Geheimtip. Im Schatten von hohen Bäumen, die man ansonsten nicht in der Altstadt hat, kann man hier einen Ort der Ruhe finden. Auch wenn wir bewusst danach gesucht hatten, sind wir zunächst 3 mal an diesem Hospiz vorbei gelaufen, bevor wir den Mut hatten an der einzigen Tür zu klingeln. Drinnern wurden wir nicht enttäuscht. Unter den Bäumen sitzend konnten nicht nur unsere Füsse kurz ausruhen sondern auch unsere Seele. Bestellt wird in unserer Heimatsprache. Bei uns Apfelstrudel mit Schlagobers und Filterkaffe.  Geht man auf das Dach des Gebäudes, so hat man die Möglichkeit über ganz Jerusalem zu schauen.

cimg4235VIC ist ein Keramiker im Armeniaviertel. Er vertritt Israel im Ausland auf Tourismusmessen und ähnlichen Veranstaltungen. Alle werke Werden auf einem kleinen Arbeitstisch erstellt und in einem Ofen in der Ecke des Ladens gebrannt.

Da wir uns keiner Reisegruppe anschliessen wollten, und in unserem eigenen Tempo die Stadt erkunden wollten, haben wir uns einen Audioguide geholt. Sehr empfehlenswert, wenn man nicht einem Regenschirm durch die Stadt folgen möchte, allerdings benötigt man etwas Wissen über die Begriffe der Bibel in englischer Sprache.

Abschliessend sind wir um die Erkenntniss reicher, dass Jerusalem mit ihrer jahrtausend alten Geschichte eine sehr “starke” Stadt ist, die ein Besuch wert ist. Obwohl wir beide uns mit der Bibel beschäftigt haben, kann man hier die Symbolhaftigkeit am eigenen Körper spüren und lernt: Auf kleinem Raum mit so vielen unterschiedlichen Elementen der Religion zusammenzuleben ist die Geschichte, die heute von der Stadt ausgeht.

Sandras 3. Tag

Heute übernehme ich (Thorsten) das Schreiben, und Sandra liefert den Input, denn von den bisherigen Tagen war der heutige mit Sicherheit der ansträngenste.



Den beiden abgebildeten Damen haben wir die Reizüberflutung zu verdanken, aber jetzt der Reihe nach (Sandra hat in der Zwischenzeit Salat vom Buffet).

Schwimmen mit den Delphinen, war wie eine Reise in eine andere Welt. Allein das absenken des Kopfes ins Wasser reicht, um in diese Welt einzutauchen. Kaum ist man mit Augen und Ohren unter Wasser hört man und sieht man etwas ganz anderes. Die Welt über der Oberfläche verschwindet. Man hört die Unterhaltung der Delfine schon lange bevor man die Tiere sieht. Es sind aber nicht nur die Meeressäuger, die unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Wir entdecken, dass es sich wirklich um ein Riff handelt. Koralle in allen Farben, aber auch kleine Fische, die in ihrer Vielzahl nicht zu überbieten sind. Die Zeit dies in Ruhe zu betrachten bleibt nicht. Wir werden gescannt, abgetastet von einem Sonar. Ein Delphin hat die Ortung aufgenommen und versucht herauszufinden, ob dieses Dreierpack im Ganzkörperkondon ein Freund oder Feind ist. Es ist Yamba, sie kommt näher – entscheidet, dass wir Freund sind – und streift Thorsten an der Seite. Das einzige was die Aufmerksamkeit nun noch irritieren kann sind Quallen – biolette, harmlos ca. Faustgross – haben wir anfäglich vor diesen noch Respekt, verfliegt dieser nach dem ersten erfolglosen Ausweichmanöver.

Das nächste Erlebnis sind 2 Delphine, die spielen. Ständig vom Boden auftauchen und zwischem diesem und der Wasseroberfläche mit den Körpern eine Art Kreis bilden. Eine art Gelächter ist zu hören. Wir müssen mitlachen und schlucken etwas Salzwasser.

Wir haben völlig die Zeit vergessen. Überwältigt. Man merkt, dass alle aus dem Kurs eine gewisse Euphory gepackt hat. Eine Kursteilnehmerin beschreibt es in der Nachbesprechend passend mit dem Wort: Wou!

Wir wollen auf jeden Fall nocheinmal ins Wasser.

Kaum waren wir getrocknet, zeigte uns Sophie 5 Beispiele von Therapie mit Delphinen. Erstaunlich, wie ihre Augen leuchteten, wenn sie die Erfolge reflektierte. Dies unterstreicht die Aussage noch viel mehr als die reinen Fakten, die allein schon sehenswert sind. Man merkt, dass es ein schönes Gefühl für sie ist, was die Patienten ihr zurück gegeben haben. Wir sehen einen Menschen, der mit seiner Arbeit im Reinen ist, was uns auch durch das Lächeln der Kinder bestätigt wird.

Mit Paartherapie einmal anders geht es weiter. Tressur von Tieren wird uns nicht nur theoretisch gezeigt, sondern zu zweit sollen wir dem Partner eine Übung beibringen, ohne dabei die Sprache oder menschliche Zeichen zu verwenden. Bereits nach wenigen Minuten ist die Übung gelungen, dabei waren es nur 3 Grundregeln, die wir vorher beigebracht bekommen haben.

Arterhaltung als Thema bildete den Abschluss des Kurstages. Doch wie erreicht man diese? Wir sehen das Beispiel von Payne, der mit seinen Wahltonaufnahmen das Bewusstsein der Öffentlichkeit auf das Thema gezogen hat. Doch wie kann man das Bewusstsein erhalten? Zu Zeiten der Wirtschaftskrise fäng Island und Norwegen wieder mit professionellem Wahlfang an.

Hilft ein Blog wie dieser Bewusstsein zu schaffen?

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