Bleibt man mehr als einen Tag in einem Hotel, dann braucht man nicht jeden Tag neue Handtücher oder Bettwäsche. Fast jedes Hotel hat heute einen entsprechenden Hinweis im Zimmer, aufdem der Gast lesen kann, wieviel Wasser in der Welt gespart werden kann, wenn man die Hotelwäsche reduziert.
Auch in den USA, speziell im WestIn in Pittsburgh, macht man sich Gedanken um die Umwelt.
“Wünschen Sie eine zweite Karte für Ihr Zimmer, damit die Klimaanlage an bleibt, wenn Sie aus dem Zimmer gehen?” – Wurde ich beim Checkin gefragt, und muss gestehen, dass ich es nicht wirklich verstanden hatte. Zentrale Stromabschaltung ist heute üblich in Hotelzimmern, aber dass man bereits beim Checkin die Umgehung dieser als Service angeboten bekommt, war mir neu. Nebenbei: Eine normale Punktesammelkarte tut den gleichen Zweck erfüllen… wenn man es braucht. Ich verneine die Frage und erhalte nur eine Karte. Die erste “grüne Entscheidung”.
Auf dem Weg zum Zimmer fällt mir im Fahrstuhl ein Zettel auf, dass mich erneut an den Umweltschutz erinnert. 5$ Gutscheine oder Punkte bekommt man, wenn man einen Tag auf den Zimmerservice verzichtet. Das Saubermachen der Zimmer ist outgesourced – wie auch in vielen Deutschen Hotels mittlerweile üblich – hängt man das Schild an die Tür, dass man auf den Service verzichtet, so werden trotzdem die Handtücher getauscht. Hygiene muss eben sein. – Die zweite “grüne Entscheidung”
Wer bis zu diesem Zeitpunkt denkt, die Welt ist noch nicht genug gerettet, der sollte noch einen Blick in die Dusche werfen. Otto-Normal-Standard-Hotel-Dusche hat genau eine Brause. Je nach Hotelgüte auch mal verkalkt, so dass sich die Frage nach dem Wasserdruck auch so erledigt. In der Welt der grünen Entscheidungen brauch es aber auch beim Duschen etwas Spezielles. Man montiere 2 Duschbrausen an die Dusche, und verkaufe den Schalter zum Abschalten einer dieser Brausen als dritte “grüne Entscheidung“.



