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Jerusalem

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Zum Abschluss unseres Urlaubs  haben wir 2 Tage Jersualem eingeplant. Die Stadt der Weltreligionen. Heute, nachdem wir unseren Stadtrundgang beendet haben -  unser kurzer Bericht zu dieser Stadt. Vorab: wir haben viel gesehen, und wollen mit Sicherheit nicht das wiederholen, was in Reiseführer, Bibel und anderen historischen Werken zu finden ist. Daher nun unsere persönlichen Eindrücke.

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Die Stadt ist sehr hügelig. Man könnte es wissen, aber vor Ort fühlt sich das doch anders an, besonders wenn man nur zu Fuss die Stadt erkundet. Selbst auf Bildern kommen die Hügel nicht so zum Vorschein. Aber dies liegt vielleicht daran, dass wir kreuz und quer durch die Stadt gelaufen sind.

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In Vorbereitung haben uns viele den Spruch erzählt: Morgens schauen wir uns Jerusalem an, und was machen wir Nachmittags?  Zumindest wir haben nach 2 Tagen noch nicht das Gefühl, dass wir alles gesehen haben. Bzw. alles verarbeitet haben. Neben den Punkten, die man einfach besuchen und gesehen haben muss, sind es vorallem die Menschen, die uns hier fasziniert haben.

London ist international – Jerusalem ist multikulturell. Verständlich, sieht man sich alle Pilgerer an, die diese Stadt besuchen.- Man trifft hier fast die ganze Welt. Der einzige Kulturkreis der nicht vertreten ist: Asien! Dennoch im Gegensatz zu London oder anderen Großstädten mit einer ähnlichen Bevölkerungsstruktur sind die Personen deutlich weniger kosmopolitisiert.

cimg4213Im Kaffee Everest, welches von einem Araber im chrislichen Viertel betrieben ist, gab es eine Falafel. Als wir dort waren ist eine amerikanische Reisegruppe angekommen. Daneben noch einige Deutsche. Angesprochen wurden wir doch von einem jüdischen Russen, der nach einigen anderen Worten uns einen neuen Spruch beigebracht hat: “Ist der Hund platt wie ein Teller, war der Tracktor wieder schneller.

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Das Austria Hospiz, gelegen an der Viadolorosa, ist ein ganz besonderer Geheimtip. Im Schatten von hohen Bäumen, die man ansonsten nicht in der Altstadt hat, kann man hier einen Ort der Ruhe finden. Auch wenn wir bewusst danach gesucht hatten, sind wir zunächst 3 mal an diesem Hospiz vorbei gelaufen, bevor wir den Mut hatten an der einzigen Tür zu klingeln. Drinnern wurden wir nicht enttäuscht. Unter den Bäumen sitzend konnten nicht nur unsere Füsse kurz ausruhen sondern auch unsere Seele. Bestellt wird in unserer Heimatsprache. Bei uns Apfelstrudel mit Schlagobers und Filterkaffe.  Geht man auf das Dach des Gebäudes, so hat man die Möglichkeit über ganz Jerusalem zu schauen.

cimg4235VIC ist ein Keramiker im Armeniaviertel. Er vertritt Israel im Ausland auf Tourismusmessen und ähnlichen Veranstaltungen. Alle werke Werden auf einem kleinen Arbeitstisch erstellt und in einem Ofen in der Ecke des Ladens gebrannt.

Da wir uns keiner Reisegruppe anschliessen wollten, und in unserem eigenen Tempo die Stadt erkunden wollten, haben wir uns einen Audioguide geholt. Sehr empfehlenswert, wenn man nicht einem Regenschirm durch die Stadt folgen möchte, allerdings benötigt man etwas Wissen über die Begriffe der Bibel in englischer Sprache.

Abschliessend sind wir um die Erkenntniss reicher, dass Jerusalem mit ihrer jahrtausend alten Geschichte eine sehr “starke” Stadt ist, die ein Besuch wert ist. Obwohl wir beide uns mit der Bibel beschäftigt haben, kann man hier die Symbolhaftigkeit am eigenen Körper spüren und lernt: Auf kleinem Raum mit so vielen unterschiedlichen Elementen der Religion zusammenzuleben ist die Geschichte, die heute von der Stadt ausgeht.

3 comments

  1. R. says:

    Hey ihr zwei!
    Na, wieder gut daheim angekommen?
    Hat die Arbeit nach der Delfin-Erfahrung denn entspannter wieder angefangen?

    Bin mit der deutschen Reisegruppe nach Jerusalem gefahren und hab mit denen 2 Tage Jerusalem erkundet.
    Jetzt bin ich im Norden bei meinen Freunden. Hier ists kalt!

    Am Montag gehts dann wieder nach Eilat zurueck.

    Viele Gruesse
    R.

    • admin says:

      Hallo R. ,

      wir sind gut wieder zu Hause angekommen, allerdings beginnt nun die Zeit, in der erst einmal alle Eindrücke verarbeitet werden müssen. In Kürze hoffen wir, dass wir auch die Bilder aufbereitet haben.

      Du warst auch in Jerusalem? Was für eine Stadt!Muss ehrlich gestehen, dass ich noch immer die Eindrücke verarbeite, die wir dort bekommen haben.

      Grüss mir Eilat,
      Thorsten

  2. R. says:

    Hey Thorsten!

    Ja, Jerusalem ist eben ne ganz besondere Stadt.

    Ich finds jedes Mal neu intressant und entdeck so vieles, was mich fasziniert und staunen laesst.

    Ja, war auch jetzt wieder in Jerusalem, aber erst Samstag Abends, sodass wir uns nicht treffen konnten. Sonst haette ich euch noch angerufen.

    Ja, werd Eilat gruessen und bin gespannt, wann ihr wieder nach Israel kommt!

    Liebe Gruesse
    R.

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