Die Trockenphase des Estrichs, wird wohl auch bei uns das erste mal der Fall sein, bei dem die Wärmepumpe zeigen kann, was in ihr steckt. 8kw Heizleistung soll sie bringen und dem Estrich so richtig einheizen. Eine solche Heizleistung bedeutet für den Energieversorger, dass man vom “normalen” Haushaltsverbraucher auf einen Schlag zum richtig guten Kunden wird. Sehr gut, wenn man da etwas Geld durch Koordination sparen kann…
Baustrom, ist einer der Posten in der Finanzierung eines Hauses, wo man fast nur ein “?” rein machen kann – und zum Stromsparen will man nun auch nicht aufrufen, jedoch soll die Kasse des Bauherren lieber für ein paar Extras als für Strom verwendet werden. Beim Thema Estrichtrocknung kann dies mit etwas Koordination auch tatsächlich realisiert werden. Auch wenn man vielleicht auf Aussagen wie “Wir trocknen den Estrich immer mit Baustrom” stößt – schön wenn sich da jemand im Hintergrund kümmert, dass innerhalb von nur wenigen Tagen alle auf der Baustelle erscheinen, die einen unnötigen Kostenfaktor (zu Lasten des Bauherren) zu verhindern helfen.
Von Anfang: Die Trocknung des Estrichs erfolgt innerhalb von 30 Tagen. Innerhalb dieser Zeit wird das Haus auf verschiedene Temperaturen (teils) unter Vollast der Heizung erwärmt. Unsere Wärmepumpe soll eine Leistung von 8KW haben. In der Trockenzeit kann man, je nach Bericht von mindesten 2500 kwh und bis 4000 kwh Verbrauch in dieser Zeit ausgehen.
Die Fakten: Es hängt vom Netzanbieter ab, wie viel die KWH kostet. Bei uns sind es mit Baustrom 22,55 Cent, da wir gleich dem “Klassik” Tarif beziehen. Beim Thermo 8 Tarif der Süwag liegt der Preis zwischen 14,05 Cent in der Nacht und 17,76 Cent am Tag. Ein Tarif mit Abschaltungen für 1-2 Stunden wie es auch bei der Süwag gibt, geht leider nicht, da dies das Trockenprogramm der Wärmepumpe stören würde.
Die Rechnung: 16,52 Cent zahlen wir im Schnitt (1/3=Nacht, 2/3=Tag) . Macht je verbrauchte kwh eine Ersparnis zum Baustrom von 6ct. Oder bei (mindestens) 2500 KWH für die Trocknung einen Unterschied von ~150,00 €.
Mehr Transparenz, wird hoffentlich der bis dahin bereits installierte Discovergy Zähler bringen. Wenn alles so klappt, wie wir uns das im Moment erhoffen, dann wird es regelmäßige Verbrauchswerte hier im Blog geben.
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