Es ist kalt in Deutschland, und da wir ab nächstes Jahr direkten Einfluss auf unsere Heizkosten haben werden, nutzen wir den Samstag Nachmittag dazu den Energieausweis irgendwie zu verstehen. Hatten wir diese Woche doch den Bericht von Thommy und Wonny – und den Kommentar von Baublogs.info gelesen.
Um ehrlich zu sein, Gradtagzahl und Heizgradtage sind noch Begriffe, die man irgendwie sich erarbeiten kann, aber ansonsten scheinen die Informationen aus dem Nachweis nicht wirklich leicht zugänglich zu sein.
Zunächst ist der Energieausweis eine Gleichmachung um Gebäude vergleichbar zu machen. Erste Beruhigung – die Pfeile sind ganz am Anfang des grünen Bereiches – was sie auch sein müssen, da wir ansonsten kein KFW Darlehen bekommen hätten. Ein Vergleich mit anderen Häusern im Bekanntenkreis zeigt, dass bei aktuellen Häusern nur selten ein Wert hinter der 50er Marke ist.
Als nächstes nehmen wir uns die Werte unter “Endenergiebedarf” vor. Dort ist der jährliche Bedarf in kWh/(m²*a) für die einzelnen Bereiche (Heizung, Warmwasser, Hilfsgeräte) aufgeführt. An dieser Stelle kommt, wenn wir es richtig verstehen, die Gradtagzahl von oben ins Spiel. Anhand einer Vergleichstabelle wird berechnet wie viel Heizenergie benötigt wird.
Von Wikipedia – Energieausweis lernen wir:
Aus den Aussagen des Energieausweises ist ausdrücklich kein Rückschluss auf die tatsächlich auftretenden Energiekosten möglich. Gründe hierfür sind, dass die Berechnung auf einem Normklima in Deutschland und einer Normnutzung, wie einer gleichmäßigen Beheizung des Gebäudes, basiert.
Weder werden wir das Normklima genau treffen – noch werden wir alle Räume gleichmäßig beheizen. Von daher kann die spannende Frage der Heizkosten schon einmal nicht beantwortet werden – aber es kann ein weiterer Normwert für den Verbrauch bestimmt werden, der zumindest ein Indikator sein kann.
Auf Seite 2 des Ausweises findet sich die Gebäudenutzfläche (An). Multipliziert man diese mit dem Gesamtwert unter Endenergiebedarf so sollte man einen Wert bekommen, der es etwas einfacher macht mit anderen Gebäuden zu vergleichen. Nennen wir den Wert “Normheizbedarf“.
Spekulation
Hat man im Freundeskreis/Nachbarschaft jemanden mit einem ähnlichen Heizsystem - und sagt, dass man ungefähr das gleiche Heizverhalten haben wird, dann sollte eine Berechnung der zu erwartenden Heizkosten wie folgt möglich sein:
(Tatsächliche Heizkosten Haus A / Normheizbedarf Haus A) * Normheizbedarf Haus B = Ungefähre Heizkosten Haus B
Natürlich ist diese Berechnung ziemlich ungenau – aber besser als keine Abschätzung für die Heizkosten zu haben


Thommy hat noch mal mit Thomas Dammann gesprochen und sich intensiver mit dem Formularkram auseinandergesetzt. Scheint alles seine Richtigkeit zu haben.
Guckst Du auch hier: http://www.abenteuerhausbau.de/2010/01/08/gewin...
Merci … man sollte halt Beiträge nicht über 2 Tage hinweg schreiben
Trotzdem das Thema Energie wird zumindest unseren Bau noch etwas beschäftigen.
Thommy hat noch mal mit Thomas Dammann gesprochen und sich intensiver mit dem Formularkram auseinandergesetzt. Scheint alles seine Richtigkeit zu haben.
Guckst Du auch hier: http://www.abenteuerhausbau.de/2010/01/08/gewin...
Merci … man sollte halt Beiträge nicht über 2 Tage hinweg schreiben
Trotzdem das Thema Energie wird zumindest unseren Bau noch etwas beschäftigen.
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Trotzdem das Thema Energie wird zumindest unseren Bau noch etwas beschäftigen.