Der Blick auf das Thermometer verrät, dass es in der Nacht mittlerweile richtig kalt wird. Die Sonne am Tage reicht nicht mehr aus, um die Nährstoffaufnahme des Bodens zu regenerieren und damit für Pflanzenwachstum zu sorgen. In den letzten 7 Tagen waren es lediglich 2,3 Wachstumsgradtage, zum Vergleich hatten wir im August Werte von über 70 Wachstumsgradtage in einer Woche. Es wird also Zeit einige Vorbereitungen für den Winter zu treffen.
Für diese Vorbereitungen sind bei uns schon einige Tage einzuplanen. Zunächst wird der Teich für den Winter vorbereitet. Dazu gehört ein Netz über dem Teich, welches vor Laub schützt. Dies ist besonders wichtig, wenn bedenkt, dass in das Wasser gefallenes Laub verfault und bei Vereisung gefährliche Gase für die Fische entstehen. Die nächste Aufgabe ist die Düngung des Rasens. Wer jetzt noch düngt, der kann sich im Frühjahr über einen schönen Rasen vom ersten Tag freuen. Nach dem letzten Mähen heute, wird nun gedüngt.
Bei all diesen Vorhaben fällt eines auf: Wie bei einer Baustelle ist man jeden Tag einige Zeit mit “Einrichten” beschäftigt. D.h. bis man alle Utensilien zusammengetragen hat, die man den Gartentag lang braucht. Wir machen dies immer so, dass wir versuchen am Morgen alle Teile auf dem Rasen zusammenzulegen – in der Hoffnung nicht alle paar Minuten in den Keller rennen zu müssen, um noch etwas fehlendes zu holen. Die Realität ist allerdings meist anders, man vergisst zu viel beim Einrichten, da man doch noch die eine oder andere Kleinbaustelle entdeckt.
Damit uns dies im nächsten Jahr nicht mehr passiert, planen wir die Anschaffung eines Gartenschrankes (hier), also eines kleinen Gartenhauses in dem alle Geräte und Materialien gelagert werden können. Jetzt im Herbst wird hierfür bereits eine Fläche geschaffen, die mit einigen Betonplatten aus dem Baumarkt abgedeckt wird. Als wichtig sehe ich an, dass man neben Kies auch eine Unkrautfolie unter die Platten macht. So wollen zumindest wir sicherstellen, dass es unter dem Gartenschrank zu keinem Graswuchs kommt. Das Vorbereiten im Herbst hat aber einen wichtigen Vorteil. Durch das Gewicht der Platten wird sich wahrscheinlich der Untergrund im Winter noch absenken. Im Frühjahr können wir dies recht leicht ausgleichen bevor der Schrank gestellt wird.
Ein Telefonat mit der Gemeinde bestätigt, dass die zusätzliche Ordnung ohne Baugenehmigung – auch außerhalb des Baufensters – möglich ist. Zumindest hier in Mauer ist lediglich der umbaute Raum zu bedenken. Bei den Modellen, die wir im Auge haben, ist dieser wenige Kubikmeter, deutlich unter dem Grenzwert.
So, nachdem nun Ordnung geplant wurde, darf der obligatorische Halloween Kürbis nicht fehlen. Sandra hat ihm dieses mal die Form einer Katze gegeben – und unser Söckchen hat auch schon “Hallo” gesagt.



