Anonyme Blog-Kommentare

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Kommentierungen

Kommentierungen

Eigentlich eine Gegend, bei der die Einwohnerdichte recht gering ist (im Vergleich zu Frankfurt) sorgte heute hier im Blog zu etwas Verwirrung: Würzburg. Blogs zeichnen sich dadurch aus, dass jeder kommentieren, kritisieren und auch einmal Tipps geben darf. Die einzige Regel, die existiert: Man sollte schon sagen, wer man ist. Das man nicht anonym im Netz ist – und somit auch nicht befreit vor Dingen wie Strafverfolgung etc, sollte jeder wissen.

Beide Kommentare bezogen sich auf den Beitrag Zähler und ihre Schränke und sind innerhalb von 30 Minuten hier im Blog hinterlassen worden:

Kommentar Nr. 1:

Bauherrn die trotz mit Sicherheit vorhandener Bauzeitenpläne die
Arbeitsabläufe optimieren möchten!?
“und Du bist Koordinator”
…au,au,au

Veröffentlicht von der T-Online IP 91.33.255.188. Hierzu sei kurz einmal auf den Terminplan der im Mai hier veröffentlicht wurde hingewiesen. Wahrscheinlich hat der Absender des Kommentares  nur versehentlich einen Tippfehler in der E-Mail Anschrift gemacht – und ist beim Namensfeld auf der Tastatur ausgerutscht. Kann passieren.

Kommentar 2:

…mhh da ich selbst Handwerker bin und unsere Firma auch im Fertighausbereich tätig ist, kann ich denke aus Erfahrung sagen (immerhin gut 20 Jahre), daß das zu 90% genau das Gegenteil bewirkt.

Natürlich muss der Bauherr ein Auge auf sein Eigenheim haben, aber man muß den Firmen auch eine gewisse “Reaktionszeit” zugestehen. Man bedenke es ist momentan Urlaubszeit. Selbst wenn der Bauherr keine Arbeiter sieht, wird an seinem Projekt weiter gearbeitet.

Veröffentlicht von der T-Online IP 91.33.252.210. Diesem Kommentar gebe ich sogar recht – schade, dass wieder kein Name dabei war. Umgangen könnte man diese Unstimmigkeit mit etwas mehr Kommunikation – ein Beispiel ist der tägliche Jour-Fix,  zudem nicht immer Handwerker eingewählt sein müssen- und vielleicht auch nicht täglich, und weniger als 15 Minuten. Aber regelmäßig und verlässlich sollte er sein.

  • Ezoerner

    Die hier zitierten anonymen Kommentare machen mich doch ein wenig stutzig. Verträge werden üblicherweise mit ordentlichem zeitlichen Vorlauf abgeschlossen und regeln den Leistungsumfang (einschließlich des zu verbauenden Materials) sowie den Terminplan. Ebenso wird hier geregelt, wann Geld fließen soll. Ich würde zu keinem Zeitpunkt eine Abweichung tolerieren, die eventuelle Folgegewerke in Schwierigkeiten bringen kann. Keine Leistung, kein Geld. Und gerade wenn Material und Handwerkerleistung aus einer Hand kommen, sollte man vorsichtig sein. Funktionsfähig wird alles im ordnungsgemäß verbautem Zustand. Hier scheint sich etwas besonders Missliches anzubahnen: Wie bei vielen Fertigbauten ist eine Phase der Eigenleistungen geplant. Auch die ist Bestandteil des übergeordneten Terminplans der Fertighausfirma. Charakteristisch hierfür ist der Umstand, dass Freizeit und Urlaub geopfert werden und ihrerseits ebenfalls geplant werden müssen. Wer entschädigt den Bauherrn, wenn vorherige Gewerke aus dem Ruder, sprich Terminplan laufen? Man muß nicht nur bei Handwerkern um Verständnis für Urlaube und Krankheit Verständnis haben, auch für den Bauherren. Wo bleiben die kommunizierten Lösungsansätze? Probleme aufhäufen kann jeder !!! Das eben ist schon hart.

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