Das wir in meine (Thorstens) Heimat ziehen ist bekannt. Früher, in meiner Kindheit gab es eine Restaurant mit dem Namen Adler im kleinen beschaulichen Örtchen Baiertal. Das Besondere, an diesem Restaurant: Es gab vom italienischen Besitzer auch ein Eisauto, welches durch den Ort fuhr. 1991 hat das Restaurant geschlossen und ist in eine Eisdiele umgezogen. Das Eisauto ist bestehen geblieben. Nach rund 20 Jahren hatte ich heute meinen ersten Eiscafé von Nicos. Sehr erfrischend bei 32 Grad im Schatten und strahlend blauem Himmel. Feierabend am ersten Stelltag…
Etwas Übersicht – Die “Partner am Bau” Seite
Es ist schon erstaunlich wie viele Personen bei der Entstehung eines Hauses beteiligt sind – und natürlich auch wie viele Firmen dahinter stecken. Wer denkt, dass man schlüsselfertig baut – irgendwo unterschreibt und dann irgendwann einen Schlüssel von diesem Unternehmen bekommt, der irrt sich. Gewerke werden weiter vergeben und Versorger kommen auch ins Spiel. Letztlich will das ganze auch irgendwie finanziert werden. Es entsteht eine lange Liste von Ansprechpartnern und Telefonnummern. Einen Auszug aus unserem aktuellen Adressverzeichnis haben wir jetzt auf der statischen Seite “Partner am Bau” zusammengetragen. Um auf diese Liste zu gelangen musste mindestens 1 Tag exklusiv für unser Projekt gearbeitet werden.
Soweit dies nicht im Blog erkennbar ist, kann man uns natürlich gerne fragen, was unsere Erfahrungen mit den jeweiligen Unternehmen war.
Das erste Loch im Haus
Das Bauhandwerk hat schon ein paar merkwürdige Züge. Erst betoniert man fleißig und macht alles fest und stabil. Kaum ist man fertig wird auch schon das erste Loch gebohrt.
Am Freitag wurde die Kernbohrung für die Zuleitungen zu den Erdkollektoren gemacht. Des weiteren wurde auch das Erdreich (fast) auf die endgültige Höhe aufgeschüttet, so dass in der nächsten Woche das Haus gestellt werden kann.
Erdkollektoren – die Schlangen im Garten
Auf unserem Tennisplatz sind heute die Schlangen eingezogen. Feinst säuberlich hat der Mitarbeiter von Nuding-Synergie Runde um Runde gedreht und dabei die Erdkollektoren für unsere Wärmepumpe verlegt.
Beim täglichen Baustellenbesuch ist uns dann auch noch aufgefallen, dass die Zuleitung vom “Schlangenkopf” zur Wärmepumpe an der “falschen” Stelle geplant ist. Da dieses Loch ohnehin noch nicht in der Wand ist, ist dies auch nicht weiter schlimm. Bei der Planung des Hauswirtschafts-Kellerraums sind wohl ein paar Versionen durcheinander geraten. Nicht weiter schlimm – kurzes Gespräch auf der Baustelle und schon war die Situation gelöst.
Täglicher Jour-Fix?
Vielleicht bin ich wirklich etwas von meinem Arbeitgeber/Branche geschädigt. Aber bei so vielen mitwirkenden Unternehmen/Personen und unterschiedlichen Gewerken etc… würde man bei IT Projekten einen täglichen Jour-Fix machen. Eine Telco bei der sich die beteiligten für ca. 15 Minuten einwählen und kurz den heutigen Status und die morgigen Aufgaben besprechen. Bei Bedarf werden zusätzliche Personen zum Call mit hinzuegeladen. Einzig feste Teilnehmer sind der Projektleiter und der Auftraggeber. Ich denke, beim privaten Hausbau würde dies auch einiges an Koordinationszeit sparen. Der Nachweis, dass man einen Jour-Fix auf einer Baustelle machen kann ist zumindest auf dem Bild von mir schon einmal erbracht.










